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Fachbegriffe Matratzen

Nachdem es beim letzten Mal um Fachbegriffe zu Betten, Decken, Kissen und Topper ging, sollen diesmal Fachberiffe zu Matratzen erklärt werden:

Aerial: Ein patentierter Kaltschaum aus dem Hause Dunlopillo. Die Dunlopillo Aerial Matratzen zeichnen sich durch noch genauere Körperanpassung aus.

Coltex: Nichts anderes als Kaltschaum. Der Begriff wird bei Dunlopillo Matratzen verwendet.

Federkernmatratze: Die kostengünstigste Lösung einer Matratze für ein Bettsystem. Der Körper sinkt bei dieser Art Matratze eher großflächig ein, da die einzelnen Metallfedern miteinander verbunden sind.

Härtegrad: Die Festigkeit der Matratze wird in Härtegrade eingeteilt. Die gängigsten Härtegrade sind H2 und H3. Einige spezielle Matratzenmodelle sind ebenfalls in H1 oder H4 erhältlich. Die Angaben sind nicht genormt und können deshalb von Hersteller zu Hersteller variieren. Grundsätzlich kann man aber die Matratzen wie folgt einteilen:
Körpergewicht bis 60 kg – Härtegrad 1
Körpergewicht bis 80 kg – Härtegrad 2
Körpergewicht ab 80 kg – Härtegrad 3
Körpergewicht ab 110 kg – Härtegrad 4

Kaltschaum: Ein Schaum der im kalten Zustand hergestellt wird. Dadurch werden die chemischen Zusammensetzungen besser gewahrt und das Produkt ist stabiler und langlebiger. Kaltschaummatratzen sind daher gut haltbare Produkte.

Kaltschaummatratzen: Matratzen die eine hohe Punktelastizität bieten. Der Körper kann optimal einsinken und die Wirbelsäule wird hervorragend gestützt. Diese Matratzen bestehen aus synthetischem Polyurethan, welcher aus einer chemischen Reaktion aus Polyolen, Isocyanaten und Wasser entsteht. Die feinen Luftkanäle die beim Aufschäumen entstehen, sorgen für eine gute Durchlüftung der Matratze.

Latex: Eine milchige Masse die zu einem Matratzenkern vulkanisiert (erhitzt) wird. Je höher der Latexanteil, desto natürlicher ist das Produkt. Naturlatexmatratzen haben einen  Latexanteil von weit über 90 %.

Liegezonen: Matratzen sind in unterschiedliche Liegezonen unterteilt damit der Körper unterschiedlich tief einsinken kann und die Wirbelsäule in eine natürliche entlastende Lage gebracht wird.

Folgende  7 Zonen Einteilung ist am häufigsten zu finden:

1.Zone –> sanft stützende Kopfzone
2.Zone –> softe Schulter-Komfortzone – sorgt für Einsinken der Schulter in Seitenlage und Stützung in Rückenlage
3.Zone –> feste Lendenzone für eine wirksame Unterstützung der Wirbelsäule
4.Zone –> ergonomische Becken-Komfortzone – garantiert eine elastische dauerhafte Körperanpassung
5.Zone –> anpassungsfähige Oberschenkelzone
6.Zone –> elastische Unterschenkelzone
7.Zone –> softige Fußzone

Partnermatratzen: Matratze die gleichzeitig 2 verschiedene Festigkeiten hat. Jeder Partner hat dadurch seine persönliche Seite und beide genießen einen Liegekomfort über die gesamte Breite der Matratze, weil keine “Besucherritze” vorhanden ist.

Punktelastizität: Die punktgenaue Anpassung der Verformung einer Matratze an einen Körper.

Raumgewicht: Damit wird die Qualität des Schaums gemessen. Je höher das Raumgewicht (auch RG genannt), desto besser ist die Qualität. In der Regel wird das RG in Maßeinheiten von 20-65 benannt, die sich aus dem Gewicht des verwendeten Materials auf 1m3 in KG ergeben. Gerade bei Kaltschaummatratzen ist das eine entscheidende Größe für die Qualität.

Taschenfederkern: Federn in kleinen Formaten, die in Textiltaschen einzeln gelagert sind. Diese Taschen sind in der Regel in der Mitte mit einander verbunden und gewährleisten dadurch bei Taschenfederkern Matratzen eine bessere Körperanpassung.

Arten von Matratzen

Auf der Suche nach einer passenden Matratze werden Sie feststellen, dass es unterschiedliche Arten von Matratzen gibt. Im Folgenden möchten wir Ihnen die geläufigsten kurz vorstellen:

Schaumstoff-Matratzen
Schaumstoffmatratzen sind im allgemeinen sehr weich. Ihr Inhalt ist eine aufgeschäumte Masse aus Kunststoff, die sich dem Körper gut anpassen und zudem Feuchtigkeit gut aufnehmen kann. Nachteil ist die nachlassende Elastizität des Schaumstoffs. Jedoch ziehen alle Arten von Schaumstoffmatratzen sehr viel Staub an, was insbesondere für Hausstaub- oder Milbenallergiker von Nachteil ist. Auch sind die Weichmacher in Verbindung mit Feuchtigkeit ein guter Nährboden für Bakterien und Pilze.

Kaltschaum-Matratzen
Kaltschaummatratzen sind hinsichtlich ihrer Elastizität mit einer Latexmatratze zu vergleichen. Sie sind preiswert, weich und passen sich dem Körper gut an. Hochwertiger Kaltschaum ist heutzutage haltbarer und atmungsaktiv.

Federkern-Matratzen
Eine Federkernmatratze besteht typischer Weise aus mehreren Metallfedern. Um diese herum befinden sich Schaumstoff, Baumwolle, Rosshaar oder ähnliche Stoffe zur Abdeckung. Sie ist in der Regel sehr atmungsaktiv, zudem recht preiswert in der Anschaffung. Als Nachteil kann gesehen werden, dass das in die Matratze eingearbeitete Metall das Magnetfeld des Körpers beeinträchtigen kann, was zu Schlafstörungen führen könnte. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Federn sich dem Körper nicht so gut anpassen können, wie z.B. Kaltschaummatratzen.

Tonnen-Taschenfederkern-Matratzen (TFK)
Die Tonnen-Taschenfederkern-Matratze ist eine besondere Art der Federkernmatratze. Die einzelnen Federn sind kleiner als bei einer Federkern-Matratze und sind in Taschen verpackt. Diese Taschen sind miteinander verbunden. Die Matratze ist dadurch elastischer und hat eine bessere Körperanpassung als Federkernmatratzen und gleichzeitig bietet die Matratze klimatische Vorteile, weil der Kern hohl ist und eine gute Belüftung sicherstellt.

Latex-Matratzen
Im Gegensatz zu Federkernmatratzen bestehen Latexmatratzen aus einer Mischung aus natürlichem und synthetischem Latex. Die Qualität wird bestimmt durch den Anteil des Naturlatex. Je höher dieser ist, desto qualitativ hochwertiger die Matratze. Für die Latexvariante spricht die Hygiene, da diese Matratzen staubfrei und leicht zu pflegen sind. Zudem passt sie sich dem Körper sehr gut an und bietet eine ausreichende Flexibilität. Nachteile sind die Lichtempfindlichkeit und die Notwendigkeit eines speziellen Lattenrostes und das Speichern von Wärme. Dadurch schwitzt man bei Latexmatratzen mehr.

XXL-Matratzen

Menschen sind nicht alle gleich, warum also sollten Matratzen es sein? Insbesondere, wenn Sie etwas größer als der Durchschnitt sind oder ein paar mehr Pfunde auf den Rippen haben als die meisten, kann die Suche nach einer passenden Matratze zur Qual werden. Stehen eben diesen Durchschnittsmenschen Kaltschaum-Matratzen, Federkern-Matratzen, Viscoschaum-Matratzen, Latex-Matratzen und zahlreiche weitere Arten zur Verfügung, bleiben Sie oftmals auf der Strecke.

Dank der XXL-Matratzen, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr etablieren konnten, werden auch Sie in Zukunft nicht nur wieder gut schlafen, sondern auch erholt aufstehen können.

Was unterscheidet XXL-Matratzen von anderen?
Eine XXL-Matratze für übergewichtige Menschen weist die herkömmlichen Maße auf, ist aber stärker gefedert oder hat einen festeren und robusteren Schaum. Der Grund ist einfach: Je mehr Gewicht auf der Matratze lastet, desto tiefer sinken Sie ein. Sinken Sie zu tief, schädigt das auf Dauer der Wirbelsäule, der Körper verspannt sich und kann zudem nicht mehr optimal durchblutet werden. Der Schlaf kann so keinesfalls erholsam sein. Eine XXL-Matratze weist die passende Festigkeit auf und verwöhnt Sie mit einem erholsamen und ruhigen Schlaf.

Welche Arten sind erhältlich?
Sind Sie auf der Suche nach einer XXL-Variante, haben Sie die Wahl zwischen Bonnell-Federkern und Tonnnen-Taschenfederkern und Kaltschaum-Matratzen. Alle sind auf ein erhöhtes Gewicht ausgerichtet und gewährleisten, dass Sie nicht zu tief einsinken, so dass Schäden entstehen können. Erhältlich sind diese Matratzen in jedem guten Matratzen-Fachgeschäft.