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Optimales Licht im Schlafzimmer

Wie im Wohnzimmer oder der Küche soll auch die Beleuchtung im Schlafzimmer höchst unterschiedlichen Ansprüchen genügen. Einerseits wollen wir ein gedämpftes, warmes Licht zum Kuscheln und Entspannen, andererseits wollen wir gerade morgens beim Ankleiden ein helles, farbechtes Licht.

Grundsätzlich muss beachtet werden, dass das Schlafzimmer ausreichend hell und gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Gleichzeitig sollten aber auch flexible Lichtquellen zur Verfügung stehen, die ein direktes und blendfreies Licht spenden.

In Hinblick auf die Allgemeinbeleuchtung im Schlafzimmer haben sich Seil- und Stangensysteme als optimale Beleuchtungslösung hervorgetan. Denn auf den jeweiligen Trägersystem befinden sich gleich mehrere Leuchtköpfe, die an jeder beliebigen Position befestigt werden können und zudem die individuelle Ausrichtung des Lichts erlauben. So kann das Licht selbst die hinteren Bereiche der Schränke ausleuchten, ohne dass sich durch das Davorstehen störende Schatten entstehen.

Weiterhin haben Schienen-, Seil- und Stangensysteme den Vorteil, dass sie nur einen Stromanschluss benötigen. Außerdem ist es möglich, zwei getrennte Schaltkreise zu legen, so dass die einzelnen Leuchten unabhängig voneinander ein- und ausgeschaltet werden können.  Auch eine Dimmbarkeit des Lichts lässt sich technisch realisieren.

Neben solchen Leuchtensystemen, die heutzutage durchaus in ansprechenden Designs erhältlich sind, weisen auch Einbauleuchten viele der oben genannten Vorteile auf. Zudem erlauben sie den Wohnungs- oder Hauseigentümern eine zusätzliche Freiheit in der Lichtgestaltung. So ist es zum Beispiel möglich, die Einbauleuchten so zu montieren, dass sie einen Kreis oder auch einen wunderschönen Sternenhimmel ergeben.

Trotz der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die einem nicht zuletzt auch die moderne LED-Lichttechnik eröffnet, bevorzugen die meisten immer noch eine zentral an die Decke montierte Anbau- oder Pendelleuchte. Wer viel Wert auf Klasse und Eleganz legt, entscheidet sich vielleicht sogar für einen prunkvollen Kronleuchter aus Kristallglas. Neben den klassischen Lüstern gibt es natürlich auch Kronleuchter im zeitgenössischen Design, die sich perfekt in moderne Wohnlandschaften integrieren lassen.

Gegen Kronleuchter, Decken- und Hängelampen ist auch nichts einzuwenden, denn gerade Schlafzimmer mit kleinem Schnitt können mit ihnen ausreichend erhellt werden. Auch sind viele heutige Modelle dimmbar, so dass sich mit ihnen jede beliebige Lichtstimmung kreieren lässt. In praktischer Hinsicht jedoch sollte die eine Lichtquelle an der Decke stets mit anderen Lampenarten kombiniert werden, die ein helles, direktes Licht spenden. So können in den Kleiderschränken beispielsweise spezielle, für Holzmöbel zugelassene Einbauleuchten montiert werden. Auch sollten am Kopfende eines Bettes eine bzw. zwei Tisch-, Stand- oder Wandleuchten vorhanden sein, so dass man Abends noch ein gutes Buch lesen kann und sich morgens, wenn es noch Dunkel ist, schneller im Zimmer orientieren kann. Weitere Tipps rund um die Beleuchtung in der Wohnung lest Ihr im Blog Europalicht.de.

Fachbegriffe Lattenroste

Nach den vorangegangenen Fachbegriffen soll heute auf Fachbegriffe für Lattenroste eingegangen werden:

Außenliegende Leisten:  Eine Lagerungsvariante der Leisten in einem Lattenrost. Die Leisten liegen über dem Außenrahmen. Sie ist die hochwertigere Lagerung bei Lattenrosten und gerade bei Doppelbetten sehr empfehlenswert, weil man selbst im mittleren Bereich des Bettes gefedert liegt.

Federleisten: Sind einzelne Elemente/ Leisten der Lattenroste. Ihre Wirkung und Eigenschaft liegt speziell in der Federkraft.

Innenliegende Leisten: Eine Lagerungsvariante der Leisten in einem Lattenrost. Die Leisten liegen innerhalb des Rahmens und der Außenrahmen ist frei. Bei einem Einzelbett bis 100cm Breite unproblematisch.

Kautschukkappen: Auf den Kautschukkappen werden die Federleisten gelagert. Kautschuk ist flexibel und ermöglicht so eine bewegliche Lagerung der Leisten.

Modulrahmen: Lattenroste die anstelle von Holzleisten sogenannte Module (Plastikteller) haben. Die Module haben den Vorteil, dass Sie wesentlich beweglicher sind als Holzleisten.

Netzfreischaltung: Um bei elektrischen Lattenrosten auszuschließen, dass in ihren Motoren ständig Strom fließt ist die Netzfreischaltung wichtig. Sie sorgt dafür, dass der Strom nach Bestätigung der Fernbedienung nur als Kriechstrom (sehr gering) in den Motoren des Motorrahmens / elektrischen Lattenrostes fließt.

Notstromabsenkung: Gute Option bei Motorrahmen / Elektrische Lattenrosten, denn bei einem Stromausfall kann der Lattenrost mittels 9V-Batterie noch herunter gefahren werden.

Systemrahmen: Bezeichnung der Lattenrostserie bei Tempur, also Tempur Systemrahmen.

Fachbegriffe Matratzen

Nachdem es beim letzten Mal um Fachbegriffe zu Betten, Decken, Kissen und Topper ging, sollen diesmal Fachberiffe zu Matratzen erklärt werden:

Aerial: Ein patentierter Kaltschaum aus dem Hause Dunlopillo. Die Dunlopillo Aerial Matratzen zeichnen sich durch noch genauere Körperanpassung aus.

Coltex: Nichts anderes als Kaltschaum. Der Begriff wird bei Dunlopillo Matratzen verwendet.

Federkernmatratze: Die kostengünstigste Lösung einer Matratze für ein Bettsystem. Der Körper sinkt bei dieser Art Matratze eher großflächig ein, da die einzelnen Metallfedern miteinander verbunden sind.

Härtegrad: Die Festigkeit der Matratze wird in Härtegrade eingeteilt. Die gängigsten Härtegrade sind H2 und H3. Einige spezielle Matratzenmodelle sind ebenfalls in H1 oder H4 erhältlich. Die Angaben sind nicht genormt und können deshalb von Hersteller zu Hersteller variieren. Grundsätzlich kann man aber die Matratzen wie folgt einteilen:
Körpergewicht bis 60 kg – Härtegrad 1
Körpergewicht bis 80 kg – Härtegrad 2
Körpergewicht ab 80 kg – Härtegrad 3
Körpergewicht ab 110 kg – Härtegrad 4

Kaltschaum: Ein Schaum der im kalten Zustand hergestellt wird. Dadurch werden die chemischen Zusammensetzungen besser gewahrt und das Produkt ist stabiler und langlebiger. Kaltschaummatratzen sind daher gut haltbare Produkte.

Kaltschaummatratzen: Matratzen die eine hohe Punktelastizität bieten. Der Körper kann optimal einsinken und die Wirbelsäule wird hervorragend gestützt. Diese Matratzen bestehen aus synthetischem Polyurethan, welcher aus einer chemischen Reaktion aus Polyolen, Isocyanaten und Wasser entsteht. Die feinen Luftkanäle die beim Aufschäumen entstehen, sorgen für eine gute Durchlüftung der Matratze.

Latex: Eine milchige Masse die zu einem Matratzenkern vulkanisiert (erhitzt) wird. Je höher der Latexanteil, desto natürlicher ist das Produkt. Naturlatexmatratzen haben einen  Latexanteil von weit über 90 %.

Liegezonen: Matratzen sind in unterschiedliche Liegezonen unterteilt damit der Körper unterschiedlich tief einsinken kann und die Wirbelsäule in eine natürliche entlastende Lage gebracht wird.

Folgende  7 Zonen Einteilung ist am häufigsten zu finden:

1.Zone –> sanft stützende Kopfzone
2.Zone –> softe Schulter-Komfortzone – sorgt für Einsinken der Schulter in Seitenlage und Stützung in Rückenlage
3.Zone –> feste Lendenzone für eine wirksame Unterstützung der Wirbelsäule
4.Zone –> ergonomische Becken-Komfortzone – garantiert eine elastische dauerhafte Körperanpassung
5.Zone –> anpassungsfähige Oberschenkelzone
6.Zone –> elastische Unterschenkelzone
7.Zone –> softige Fußzone

Partnermatratzen: Matratze die gleichzeitig 2 verschiedene Festigkeiten hat. Jeder Partner hat dadurch seine persönliche Seite und beide genießen einen Liegekomfort über die gesamte Breite der Matratze, weil keine “Besucherritze” vorhanden ist.

Punktelastizität: Die punktgenaue Anpassung der Verformung einer Matratze an einen Körper.

Raumgewicht: Damit wird die Qualität des Schaums gemessen. Je höher das Raumgewicht (auch RG genannt), desto besser ist die Qualität. In der Regel wird das RG in Maßeinheiten von 20-65 benannt, die sich aus dem Gewicht des verwendeten Materials auf 1m3 in KG ergeben. Gerade bei Kaltschaummatratzen ist das eine entscheidende Größe für die Qualität.

Taschenfederkern: Federn in kleinen Formaten, die in Textiltaschen einzeln gelagert sind. Diese Taschen sind in der Regel in der Mitte mit einander verbunden und gewährleisten dadurch bei Taschenfederkern Matratzen eine bessere Körperanpassung.

Pflegehinweise für Matratzen

Die beste Matratze nutzt Ihnen nichts, zumindest nicht langfristig, wenn Sie sie nicht pflegen. Hier haben wir Ihnen die besten Pflegetipps zusammengestellt, damit Sie Ihre Matratze möglichst lange nutzen können und einen gesunden und erholsamen Schlaf genießen.

 Nutzen Sie einen Lattenrost, um die optimale Belüftung der Matratze zu gewährleisten.
 Schlafen Sie am besten nur auf Ihrer Matratze. Wechseln Sie im Doppelbett nicht die Seiten, denn die Matratzen passen sich, nach einer Eingewöhnungsphase, an Ihren Körper und Ihre Schlafposition an.
 Lassen Sie Ihre Matratze tagsüber auslüften. Nehmen Sie das Deckbett herunter und machen Sie das Bett erst einige Stunden später.
 Lüften Sie Ihr Schlafzimmer ausreichend.
 Optimal ist eine Zimmertemperatur zwischen 14 und17 Grad, die Luftfeuchte sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.
 Wenden Sie Ihre Matratze regelmäßig. Am einfachsten ist es, wenn Sie die Matratze bei jedem Bettwäschewechsel umdrehen. Drehen Sie sie nicht nur von links nach rechts, sondern wenden Sie sie auch in der Länge (tauschen Sie Kopf- und Fußseite aus).
 Bürsten Sie die Matratze mit einer weichen Bürste ab. Klopfen Sie sie keineswegs aus oder saugen sie ab, denn das schadet der Matratze und verringert die Lebensdauer.
 Weist Ihre Matratzen einen waschbaren Bezug auf, waschen Sie diesen regelmäßig, entsprechend der Pflegehinweise auf dem Etikett. Lassen Sie den Bezug an der Luft trocknen, keinesfalls sollten Sie ihn in den Trockner geben!
 Lüften Sie abnehmbare Matratzenbezüge regelmäßig.
 Nennt der Hersteller oder Händler Pflegehinweise, die speziell für Ihre Matratze erforderlich sind, halten Sie sich an diese. Fragen Sie bei Unklarheiten gegebenenfalls nach.
 Lassen Sie Ihre Matratze 1 bis 2 Mal pro Jahr fachmännisch reinigen

Halten Sie diese Pflegehinweise ein, ist eine durchschnittliche Nutzung der Matratze von acht Jahren durchaus keine Seltenheit. Ist Ihre Matratze jedoch von Wanzen oder anderen Schädlingen befallen, oder pflegen Sie Ihre Schlafunterlage nicht optimal, kann ein früherer Austausch von Nöten sein!

Ökotest-Matratzen (Wer, Wie, Wo, Was)

“Schlaf, Kindlein, schlaf …” – viele Male haben uns unsere Eltern in den Schlaf gesungen, heute tun wir es möglicherweise bei unserem Nachwuchs und alle, wirklich jeder, möchte gut schlafen und morgens wieder erholt aufwachen. Viele Umstände sind für erholsamen Schlaf zu beachten. Der Frage, welche Matratzen gut sind, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass diese Matratzen für Sie am besten geeignet sind, geht Ökotest nach.
Immer wieder testet Ökotest verschiedene Matratzen: Schaumstoffmatratzen, Überzüge für Allergiker, Matratzen und Reisebetten für Kinder und vieles mehr. Möchten Sie die ausführlichen Testberichte lesen, bekommen Sie diese auf www.ökotest.de.
Wir möchten Ihnen hier die Kurz-Ergebnisse der Schaumstoffmatratzen, sowie die der Allergikerüberzüge kurz vorstellen, da wir diese für die wichtigsten halten:

Ökotest über Schaumstoffmatratzen
Eine Matratze muss uns einen erholsamen Schlaf ermöglichen. Schaumstoffmatratzen sind eine der beliebtesten, wenn nicht sogar die beliebteste Matratzenart. Getestet wurden Mitte 2012 zwölf Schaumstoffmatratzen:

1. Allnatura Dormistar Bio- Kaltschaum- Matratze, medium Allnatura
2. Diamona Fitness Plus H2 Diamona
3. Dunlopillo Aerial Premium Dunlopillo
4. F.A.N. Frankenstolz Medisan Dream KS H2 Frankenstolz
5. Irisette Lotus H2 Irisette
6. Malie Samira Medicott H2 Malie
7. Mediflex 14 Kaltschaum, H2 Breckle
8. Röwa Legra Topas, medium Rössle & Wanner
9. Schlaraffia Giga Plus H2 Schlaraffia
10. Sultan Favang Ikea
11. Vitalis Comfort H2 Matratzen Concord
12. VitaSan medium Matratzen Factory Outlet

Keine dieser Schaumstoffmatratzen erfüllte die gestellten Anforderungen zu 100% – ein Pluspunkt ist aber die durchweg geringe Schadstoffbelastung.

Überzüge für Allergiker
Allergiker sind darauf angewiesen, dass die Matratzenüberzüge das halten, was die Hersteller versprechen.

1. ACb Comfort Dr. Beckmann
2. Allcon Preventsoft Allcon
3. Allergika Sensitive Allergika
4. Allergo Natur Melkofin Allergieset Allergo Natur Pharmazeutika
5. Allermed Encasing Pure Nature
6. Brinkhaus Morpheus Milbensperre Brinkhaus
7. Omron Allergo Soft Micro Omron Medizintechnik
8. Pulmanova Basic Medi- Tech
9. SachMed Comfort SachMed

Diese 9 Überzüge wurden ebenfalls Mitte 2012 getestet. Zwar verhindern fast alle der getesteten Produkte das nach außen Dringen des Allergie-hervorrufenden Milbenkots, doch wenn Sie auch schadstofffrei schlafen möchten, können Sie sich nicht blind auf alle Modelle verlassen.
Besonders enttäuschend ist der Bezug von Omron, der sowohl vom Hersteller, als auch von den Händlern, als luftdurchlässig beworben wird. Doch weder auf dem Etikett ist etwas davon zu lesen, noch war etwas davon im Test zu bemerken.

Fazit: Achten Sie genau auf die Etiketten, die inzwischen sehr genau angeben müssen, was in der Matratze oder dem Überzug enthalten ist!

Schimmelpilze im Schlafzimmer

Im Schlafzimmer halten wir uns etwa ein Drittel des Tages auf. Dort wollen wir uns erholen, entspannen und es uns gut gehen lassen. Das letzte, was wir dort wollen, ist krank zu werden! Wenn sich jedoch Schimmel bildet, kann es genau dazu kommen, denn Sie atmen automatisch die gesundheitsgefährdenden Schimmelsporen ein – keine gute Basis für einen erholsamen und gesunden Schlaf!

Woher kommt der Schimmel?
Gründe für Schimmel sind vielfältig: Es kann daran liegen, dass Ihr Schlafzimmer nicht ausreichend belüftet wird, so dass sich zuviel Feuchtigkeit im Zimmer hält. Das ist der Fall, wenn Sie zu wenig oder falsch lüften. Am besten nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen jeweils für 10 bis 20 Minuten das Fenster komplett öffnen. Das ist besser, als das Fenster durchgängig gekippt zu lassen. Doch auch eine falsche oder unsachgemäße Außenisolierung, sowie eine erhöhte Grundfeuchtigkeit in den Wänden können Schimmel verursachen.

Schimmel entfernen
Sobald Sie Schimmel in Ihren Schlafräumen feststellen, müssen Sie,der Gesundheit zu Liebe, umgehend handeln!
• Entfernen Sie den Schimmelfleck mit einem Desinfektionsmittel. Ist der Schimmelbefall oberflächlich, so entfernen Sie ihn hiermit meist schon komplett.
• Verwenden Sie auch synthetischen Alkohol, dieser wirkt wie ein Desinfektionsmittel.
• Bei tiefem Schimmelbefall sollten Sie die Tapeten auswechseln. In Extremfällen muss auch die Putzschicht bearbeitet werden. Wohnen Sie zur Miete, informieren Sie umgehend Ihren Vermieter oder Hauswart!
• Kontrollieren Sie auch die anderen Zimmer und Räume. Schimmelsporen fliegen durch die Luft, so dass sie sich schnell verteilen können.
• Unter Umständen muss der Schimmel professionell entfernt werden. Wohnen Sie zur Miete, klären Sie vor der Beauftragung eines Fachmanns, wer die Kosten übernimmt. In der Regel kann man sagen, dass Sie die Kosten selber zu tragen haben, wenn Sie den Schaden, etwa durch unsachgemäßes Lüften auch selber zu verantworten haben. Die Kosten müssen vom Vermieter übernommen werden, wenn der Schimmel auf Grund der Bausubstanz entstanden ist. Detaillierte Angaben können Sie Ihrem Mietvertrag entnehmen. Bei Unstimmigkeiten sollten Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden.

Tipps für einen guten Schlaf

Schlaf ist Gold wert – wir erholen uns im Schlaf, wir verarbeiten unsere Erlebnisse im Schlaf und wir schöpfen die Energie für den nächsten Tag aus unserem Schlaf. Daher ist es unabdingbar, dass wir gut schlafen. Diese Tipps werden Ihnen helfen, dass auch Sie abends gut einschlafen und morgens erholt und energiegeladen in den neuen Tag starten können.

Entspannen Sie sich
Legen Sie Ihre Sorgen beiseite, gönnen sich ein entspannendes Bad oder ein gutes Buch. Legen Sie eine CD mit Entspannungsmusik auf oder lauschen Sie dem Rauschen von Wellen, dem Zirpen von Grillen oder anderen Dingen, die Ihnen Entspannung verschaffen. Gönnen Sie Ihrem Körper etwas Gutes – Ihre Seele wird es Ihnen mit erholsamem Schlaf danken!

Frisch gelüftet und aufgeschüttelt
Wenn es einigen auch ein wenig kühl erscheinen mag: Lüften Sie Ihr Schlafzimmer kurz vor dem Zubettgehen. Schütteln Sie Ihr Bett auf und legen sich so in die flauschigen Daunen Ihrer Decke. Während der kalten Jahreszeit verwöhnen Sie sich mit einer heißen Wärmflasche, die Sie etwa 10 Minuten unter die Decke legen, bevor Sie ins wohlig-warme Bett schlüpfen.

Gemütlichkeit ist wichtig
Machen Sie es sich auch kurz vor dem Schlafengehen bereits gemütlich. Setzen Sie sich mit einer Tasse heißem Tee oder einer warmen Milch mit Honig auf die Couch, kuscheln Sie sich während der Wintermonate in eine Decke ein und lesen Sie ein Kapitel Ihres Lieblingsbuches. Actionfilme und andere aufregende Dinge sollten Sie kurz vor dem Schlafen vermeiden.

Entwickeln Sie Rituale
Was bei Babies und kleinen Kindern schon üblich ist, sollten auch die Erwachsenen sich angewöhnen. Ein abendliches Ritual verspricht Routine und die wiederum bietet einen gewissen Wohlfühlfaktor. Denken Sie beispielsweise an die schönen Dinge des heutigen Tages oder daran was Sie glücklich macht. Lassen Sie dies zu einem Ritual werden, das Ihnen helfen wird gut einzuschlafen.

Gütesiegel / Zertifikate

Wie bei anderen Produkten, gibt es auch bei Matratzen gewisse Gütesiegel und Zertifikate. Die vier häufigsten und von der Stiftung Warentest zu den wichtigsten ernannten, möchten wir Ihnen nachfolgend gerne vorstellen:

Öko-Tex Siegel
Internationale Textil-Forschungsinstitute haben sich zur Öko-Tex-Gemeinschaft zusammengeschlossen. Mit dem Zertifikat „Schadstoffgeprüfte Textilien nach Öko-Tex Standard 100“ wird ausgesagt, dass das Produkt, also Bezug, Kern und sonstige Bestandteile der Matratze, keine oder kaum Schwermetalle, aromatische Kohlenwasserstoffe oder sonstige Pestizide und giftige Verbindungen enthalten. Geprüft wird neben den Bestandteilen auch der Geruch der Matratzen.

Siegel der LGA
Von der LGA, der Landesgewerbeanstalt Bayern, werden zweierlei Zertifikate vergeben.
Zum einen das Siegel „LGA schadstoffgeprüft“, zum anderen das „LGA Qualitätszertifikat“.
Während bei dem ersteren eine sehr strenge Kontrolle hinsichtlich der in der Matratze befindlichen Schadstoffe stattfindet und dieses Zertifikat ausschließlich dann vergeben wird, wenn maximal geringe Spuren von Pestiziden, wie Permethrin, enthalten sind, lehnen sich die Kriterien bezüglich der Schadstoffmessung des Qualitätszertifikats, an die des Öko-Tex-Siegels an. Darüberhinaus werden die mit diesem Siegel versehenen Matratzen auf weitere Funktionen, wie die Lebensdauer, hin überprüft.

Eco Umweltinstitut
Auch das Kölner Unternehmen eco prüft die Matratzen auf ihren Schadstoffgehalt. Produkte mit diesem Kennzeichen weisen ebenfalls ,wie das LGA schadstoffgeprüft-Siegel, nur maximal äußerst geringe Mengen an Pestiziden wie Permethrin auf. Grund dafür ist, dass laut Studien dieses Biozid möglicherweise gesundheitliche Schäden bei anfälligen Personen, wie Allergikern oder Kindern, verursachen kann.

Zur Verfügung gestellt werden die Matratzen bislang von den Herstellern. Das eco-Umweltinstitut überlegt aktuell aktiv Matratzen zu testen. Wenn das der Fall sein wird, kann davon ausgegangen werden, dass auch das LGA, sowie Öko-Tex dem folgen werden.
Nachtests, also Kontrolluntersuchungen nach der Zertifikatsvergabe, werden schon jetzt von allen drei Instituten vorgenommen.

Kennzeichnungspflichten

Das Onlinegeschäft hat den Einkauf für den Verbraucher in vielerlei Hinsicht stark vereinfacht. So müssen Waren auf bestimmte Weise gekennzeichnet werden und diverse Angaben zum Produkt deutlich für den Interessenten einsehbar sein. So auch bei Matratzen.

Händler, die lediglich die Art des Bezuges ihrer angebotenen Matratzen angeben, werden zur Zeit verstärkt abgemahnt, da diese Angaben nicht den Vorgaben des Textilkennzeichnungsgesetztes, kurz TextilKG, entspricht.

§ 1 des TextilKG besagt, dass textile Produkte lediglich dann gewerbsmäßig verkauft werden dürfen, wenn Art und Gewichtsanteil der verwendeten Textilien angegeben werden.

§ 2 des Gesetzes besagt, dass alle Teile einer Matratze, die zu 80 Prozent oder mehr aus Textilien bestehen, gekennzeichnet sein müssen. Das kann bedeuten, dass neben dem Bezugsstoff auch das Innere der Matratze deutlich aufgeführt werden muss. Mehrfachkennzeichnungen sind daher keine Seltenheit.

Importeure und Hersteller sind verpflichtet, dass die Angaben auf ihren Produkten einwandfrei sind, doch auch der Händler kann im Falle einer nicht korrekten Ausweisung haftbar gemacht werden. Betroffen sind davon ebenfalls die Produkte, die der Kennzeichnungspflicht nicht unterliegen (also zu weniger als 80 Prozent aus Textilien bestehen), die aber freiwillig, jedoch fehlerhaft oder unvollständig, gekennzeichnet werden.

Anforderungen an die Kennzeichnung
Die Angaben können auf einem Etikett zusammengefasst werden. Dieses muss gut lesbar, leicht zugänglich und vor allem dauerhaft zu erkennen sein.
Auch die Art und Weise wie die Angaben zu machen sind ist geregelt. So dürfen nur Bezeichnungen nach Anhang I der Verordnung genutzt werden. Das bedeutet, dass Bezeichnungen wie Wolle, Leinen oder Seide zulässig, Acryl und Lycra hingegen jedoch nicht zugelassen sind. Lediglich, wenn ein Produkt zu 100 Prozent aus einer Faser besteht, dürfen die Bezeichnungen „rein“, „ganz“ oder „100 %“ verwendet werden. Weitere Informationen können Sie hier (http://www.textilkennzeichnungsverordnung.de/anlagen-zur-verordnung/anhang-i-liste-der-bezeichnungen-von-textilfasern/index.html) einsehen.

Schadstofffreie Produkte

Immer wieder wird in den Medien von schädlichen Produkten berichtet. Ein Skandal jagt den nächsten. Dabei sind diese Skandale branchenübergreifend: Lebensmittel sind ebenso betroffen, wie Kinderspielzeug, Kleidung und Baustoffe. Auch in Bezug auf Matratzen und andere Schlafutensilien wird immer wieder darüber diskutiert, ob diese nun tatsächlich schadstofffrei sind oder nicht.

Schadstoffe können bei diesen Produkten z.B. Gifte, Pestizide und andere gesundheitsschädliche Bestandteile sein. Ein allgemein gültiges Gütesiegel gibt es bislang nicht. Zwar wird gerne der Begriff „Bio“ genutzt, doch das bedeutet lediglich, dass keine oder kaum Pestizide für den Anbau der Rohstoffe genutzt worden sind. Andere Schadstoffe können durchaus dennoch vorhanden sein.

Öko-Tex Standard 100
Das Öko-Tex Siegel zeichnet Textilien, wie etwa Bettwäsche oder Matratzenüberzüge aus, denen eine Unbedenklichkeit hinsichtlich der Gesundheit bescheinigt worden ist. Dafür müssen die entsprechenden Textilien zahlreichen und aufwändigen Laboruntersuchungen Stand halten.

Tests der Stiftung Warentest
Stiftung Warentest testet im Namen der Verbraucher jährlich zahlreiche Produkte, unter anderem auch hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung. Bei immer wieder kehrenden Tests von Matratzen werden, vorrangig im Matratzenmaterial, Schadstoffe gefunden. Auch werden gerne irreführende Aussagen genutzt, um dem Verbraucher zu suggerieren, dass es sich um eine ökologische Matratze handle.

Empfehlungen
Insbesondere in Modellen aus Übersee, sind immer wieder Schadstoffe in Matratzen zu finden. Grund ist die lange Lagerzeit, wegen der die Matratzen oft mit Mitteln gegen Schimmel- oder Schädlingsbefall behandelt werden. Achten Sie beim Kauf daher besonders auf einen intensiven, fast schon beißenden Geruch. Stellen Sie einen solchen fest, sollten Sie sich lieber für eine andere Matratze entscheiden oder diese zumindest solange auslüften lassen, bis dieser Geruch verflogen ist.
Auch können Sie Naturmaterialien bevorzugen, da diese häufig weniger Schadstoffe enthalten. Sind Sie sich nicht sicher, lassen Sie sich beim Fachhändler Ihres Vertrauens beraten. Und denken Sie daran: Eine schadstofffreie Matratze ist ein großer Schritt in Richtung gesunden Schlafs!