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Fachbegriffe Lattenroste

Nach den vorangegangenen Fachbegriffen soll heute auf Fachbegriffe für Lattenroste eingegangen werden:

Außenliegende Leisten:  Eine Lagerungsvariante der Leisten in einem Lattenrost. Die Leisten liegen über dem Außenrahmen. Sie ist die hochwertigere Lagerung bei Lattenrosten und gerade bei Doppelbetten sehr empfehlenswert, weil man selbst im mittleren Bereich des Bettes gefedert liegt.

Federleisten: Sind einzelne Elemente/ Leisten der Lattenroste. Ihre Wirkung und Eigenschaft liegt speziell in der Federkraft.

Innenliegende Leisten: Eine Lagerungsvariante der Leisten in einem Lattenrost. Die Leisten liegen innerhalb des Rahmens und der Außenrahmen ist frei. Bei einem Einzelbett bis 100cm Breite unproblematisch.

Kautschukkappen: Auf den Kautschukkappen werden die Federleisten gelagert. Kautschuk ist flexibel und ermöglicht so eine bewegliche Lagerung der Leisten.

Modulrahmen: Lattenroste die anstelle von Holzleisten sogenannte Module (Plastikteller) haben. Die Module haben den Vorteil, dass Sie wesentlich beweglicher sind als Holzleisten.

Netzfreischaltung: Um bei elektrischen Lattenrosten auszuschließen, dass in ihren Motoren ständig Strom fließt ist die Netzfreischaltung wichtig. Sie sorgt dafür, dass der Strom nach Bestätigung der Fernbedienung nur als Kriechstrom (sehr gering) in den Motoren des Motorrahmens / elektrischen Lattenrostes fließt.

Notstromabsenkung: Gute Option bei Motorrahmen / Elektrische Lattenrosten, denn bei einem Stromausfall kann der Lattenrost mittels 9V-Batterie noch herunter gefahren werden.

Systemrahmen: Bezeichnung der Lattenrostserie bei Tempur, also Tempur Systemrahmen.

Funktionen und Aufgaben eines Lattenrosts

Zwingend erforderlich für einen guten Schlaf ist,  neben einer qualitativ hochwertigen Matratze, auch ein geeigneter Lattenrost. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Modellen und auch die Preise können deutlich variieren. Eines haben Sie jedoch alle gemein:

Lattenrost schützt die Matratze
Ein Lattenrost ist in erster Linie der Matratze dabei behilflich, dass Sie rückengerecht liegen können. Das ist eine wichtige Aufgabe, doch der Lattenrost sorgt auch für eine ausreichende Belüftung der Matratze. Pro Nacht schwitzt ein durchschnittlicher Mensch etwa einen halben Liter Flüssigkeit aus – eine ganze Menge, die da in die Matratze übergeht. Dass diese nun nicht zu riechen anfängt oder sich gar Stockflecken bilden, ist einer ausreichenden Luftzufuhr zu verdanken. Diese wird durch den Lattenrost gewährleistet.

Passende Größe
Es ist empfehlenswert, einen Lattenrost in einer passenden Größe zu kaufen. Wie auch bei Matratzen und Betten bekommen Sie unterschiedlich große Roste. Die typischen Maße sind 60 x 120 cm bzw. 70 x 140 cm für Kinderbetten, sowie 90 x 200 cm, 100 x 200 cm, 120 x 200 cm und 140 x 200 cm für herkömmliche Betten. Diverse Zwischenmaße und Sondergrößen sind ebenfalls erhältlich. Ab einer Bettbreite von 160 cm jedoch, sollten Sie nicht einen einzelnen Lattenrost verwenden, sondern stattdessen lieber zwei kleinere Modelle nutzen. Mit der Luftzirkulation hat diese Empfehlung nichts zu tun, dafür aber mit der Belastbarkeit. Bei einem 160 cm und breiterem Bett ist davon auszugehen, dass dieses von zwei Personen genutzt wird. Eine doppelt so lange Leiste müsste in diesem Fall also auch doppelt so viel Gewicht tragen. Die Haltbarkeit wäre nur sehr begrenzt. Auch kann in einem solchen Fall die Elastizität der Leisten nicht dauerhaft gewährleistet werden. Außerdem würde ein solcher Lattenrost auch seiner Funktion, die Matratze in ihrer Festigkeit zu unterstützen, nicht gerecht werden können.