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Milben, Wanzen, Pflege, Entsorgung (…)

Trotz optimaler Pflege kann es passieren, dass Ihre Matratze von Milben, Wanzen oder sonstigen Schädlingen befallen wird.

Milben im Bett
Oftmals sind diese kleinen Tierchen mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen, vorhanden sind Sie jedoch immer. Auch sind Milben nicht gefährlich, jedoch können sie bei dem einen oder anderen Allergien, wie eine Hausstauballergie, auslösen.
Milben mögen es gerne warm und feucht, daher ist die Matratze für sie der optimale Lebensraum. Reinigen Sie Ihre Matratze ebenso regelmäßig, wie Sie es mit Ihren Teppichen und Decken auch tun. Hilfreich kann auch ein milbenundurchlässiger Überzug für Ihre Matratze sein.

Bettwanzen
Bettwanzen gehören zu den Plattwanzen, sie sind darauf spezialisiert, in Schlafbereichen von gleichwarmen Wesen zu leben und sich von deren Blut zu ernähren. Sie sind von daher klassische Parasiten. Auf Grund ihrer minimalen Größen sind auch Wanzen im Bett kaum auszumachen, jedoch ist ihr Speichel für den Menschen sehr unangenehm. Starker Juckreiz für einige Tage ist keine Ausnahme, bei sensibleren Menschen führt er zudem zu Hautentzündungen, einem leichten Krankheitsgefühl bis hin zu Sehstörungen. Bekämpft werden können Bettwanzen nach einer Befallermittlung mit Insektiziden. Die Anwendung dieser Schädlingsbekämpfungsmittel sollte unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden. Eine Alternative ist die Erhitzung der Matratze auf etwa 55 °C, da bei dieser Temperatur Wanzen sowie ihre Eier absterben.

Parasiten im Bett verhindern
Es ist nahezu unmöglich, das Vorkommnis von Parasiten und Kleinstlebewesen in Ihrer Matratze zu verhindern. Eine regelmäßige Reinigung sowie entsprechende Überzüge können den Befall eindämmen. Zu empfehlen ist es außerdem, dass Sie Ihre Matratzen spätestens alle zehn Jahre auswechseln, besser wären sogar alle fünf bis sieben Jahre.

Entsorgung
Ist Ihre Matratze von Milben, Wanzen oder ähnlichen Lebewesen befallen, sollten Sie diese schnellstmöglich entsorgen. Bei einem Kauf von neuen Matratzen bieten viele Händler (online sowie im Ladengeschäft) die Entsorgung der alten Matratzen an. Alternativ können Sie diese selber zum nächsten Wertstoffhof bringen oder von entsprechenden Firmen abholen lassen. Bitte bedenken Sie, dass Sie von Schädlingen befallene Matratzen nicht mehr weiterverschenken – denn auch die Bedürftigen möchten sicher nicht in einem wanzenbefallenen Bett schlafen – oder was meinen Sie?

Funktion der Fächer bei Bettdecken

Bettdecken machen das Schlafen oder auch schon das Liegen im Bett sehr gemütlich. Im Winter schön eingekuschelt im warmen Bett liegen, ist für viele ein wahrlich wohltuendes Erlebnis. Doch manche Decken sind einfach gemütlicher und kuschliger als andere – der Grund dafür liegt in den Fächern der Bettdecken.

Nicht jede Decke hat Fächer
Nicht jede Bettdecke weist Fächer auf. Im so genannten Oberbett wird das gesamte Füllgut in eine einzige Kammer eingefüllt. Gut aufgeschüttelt können diese Decken sehr voluminös werden, darunter gekuschelt zu liegen ist sehr angenehm. Nachteil dieser Bettdecken jedoch ist, dass die Füllung im Laufe der Nacht sozusagen verschwindet. Sie weicht an den Stellen, an denen Ihr Körper sich befindet. Legen Sie etwa Ihren Arm auf die Decke, so wird an dieser Stelle die Füllung weniger. Sie verteilt sich stattdessen auf die Stellen, auf die von oben kein Druck ausgeübt wird. Sind Sie ein aktiver Schläfer kann das schnell bedeuten, dass Sie morgens gar nicht mehr wirklich gemütlich aufwachen, da sich sämtliches Füllmaterial zu Ihren Füßen befindet.

Steppdecken verhindern das Verrutschen
Ganz anders bei den Steppdecken. Diese weisen Steppungen auf, dank derer das Wandern oder Verrutschen des Füllmaterials verhindert wird. Innerhalb der einzelnen Kammern ist ein Verrutschen zwar noch möglich, je kleiner diese Kammern jedoch gehalten werden, desto weniger merken Sie hinsichtlich der Wärme etwas davon. Dadurch bleibt Ihr Körper unter einer solchen Steppdecke wohlig warm – kontinuierlich und überall. Je nach Intensität der Füllung sind diese Bettdecken für die verschiedenen Jahreszeiten geeignet. Insbesondere in den letzten Jahren hat sich die so genannte Vierjahreszeitendecke durchgesetzt. Diese besteht aus zwei einzelnen Steppdecken, von denen die eine deutlich mehr gefüttert ist als die andere. Einzeln werden sie nun im Sommer (die nur leicht gefütterte), sowie im Frühling und Herbst (die stärker gefüllte) genutzt. Für die kalten Winternächte hingegen werden beide Decken mittels der seitlich angebrachten Druckknöpfe verbunden und verhindern so, dass Ihnen kalt wird.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Fächer einer Bettdecke für den Erhalt der Wärme zuständig sind.

Typen von Bettdecken

Bettdecken sind Decken, die mit einem Bettbezug überzogen als Abdeckung zum Schlafen genutzt werden. Nicht sehr aussagekräftig, oder? Unterschieden werden Bettdecken in ihrer Füllung, den Steppungen, der Größe, den Schichten von Füllmaterial, der Wärmehaltung und ob sie für Allergiker geeignet sind. Schon besser. Die beliebtesten wollen wir Ihnen hier kurz beschreiben:

Daunendecken
Daunendecken sind mit Daunen gefüllt. Daunen wiederum sind Unterfedern von Vögeln. Daher gibt es sie in verschiedenen Varianten. Diese Deckenart ist besonders beliebt, da besonders warm. Sie hat ein hervorragendes Klimatisierungssystem, das von künstlichen Luftkammern (bislang) noch nicht kopiert werden konnte. Sie nimmt Flüssigkeit während des Schlafes auf, gibt sie erst beim Lüften wieder ab und hält die ganze Nacht über die Temperatur konstant.

Vierjahreszeitendecken
Vierjahreszeitendecken sind eine Kombination aus einem warmen Übergangssteppbett für Frühling und Herbst und einer leichteren Steppdecke für den Sommer. Knüpfen Sie die beiden Decken zusammen, schlafen Sie im Winter wohlig warm.

Sommerdecken
Sommerdecken kennzeichnen sich durch eine geringere Füllmenge als Winterdecken. Außerdem nehmen Sie die ausgeschiedene Flüssigkeit während des Schlafes optimal auf und wärmen während der warmen Sommermonate angenehm. Empfehlenswert sind Decken mit 400 Gramm Kamelhaarfüllung und Edelsatin – Versteppung oder 200 Gramm Mikrofaser – Bettdecken.

Winterdecken
Winterdecken hingegen sind warm gefütterte Bettdecken, die uns auch in kalten Nächten optimal wärmen, ohne dabei einen Hitzestau zu verursachen. Oftmals werden sie in Kombination aus Sommer- und Übergangsdecke angeboten, wobei die Füllungen, sowie die Größen, deutlich variieren können.

Wichtig ist nicht nur, dass Sie eine kuschelige Bettdecke haben, auch der Bettbezug sollte entsprechend gewählt werden!