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Alles was Du zum Thema schlafen und wohnen wissen musst.

Tipps für einen guten Schlaf

Schlaf ist Gold wert – wir erholen uns im Schlaf, wir verarbeiten unsere Erlebnisse im Schlaf und wir schöpfen die Energie für den nächsten Tag aus unserem Schlaf. Daher ist es unabdingbar, dass wir gut schlafen. Diese Tipps werden Ihnen helfen, dass auch Sie abends gut einschlafen und morgens erholt und energiegeladen in den neuen Tag starten können.

Entspannen Sie sich
Legen Sie Ihre Sorgen beiseite, gönnen sich ein entspannendes Bad oder ein gutes Buch. Legen Sie eine CD mit Entspannungsmusik auf oder lauschen Sie dem Rauschen von Wellen, dem Zirpen von Grillen oder anderen Dingen, die Ihnen Entspannung verschaffen. Gönnen Sie Ihrem Körper etwas Gutes – Ihre Seele wird es Ihnen mit erholsamem Schlaf danken!

Frisch gelüftet und aufgeschüttelt
Wenn es einigen auch ein wenig kühl erscheinen mag: Lüften Sie Ihr Schlafzimmer kurz vor dem Zubettgehen. Schütteln Sie Ihr Bett auf und legen sich so in die flauschigen Daunen Ihrer Decke. Während der kalten Jahreszeit verwöhnen Sie sich mit einer heißen Wärmflasche, die Sie etwa 10 Minuten unter die Decke legen, bevor Sie ins wohlig-warme Bett schlüpfen.

Gemütlichkeit ist wichtig
Machen Sie es sich auch kurz vor dem Schlafengehen bereits gemütlich. Setzen Sie sich mit einer Tasse heißem Tee oder einer warmen Milch mit Honig auf die Couch, kuscheln Sie sich während der Wintermonate in eine Decke ein und lesen Sie ein Kapitel Ihres Lieblingsbuches. Actionfilme und andere aufregende Dinge sollten Sie kurz vor dem Schlafen vermeiden.

Entwickeln Sie Rituale
Was bei Babies und kleinen Kindern schon üblich ist, sollten auch die Erwachsenen sich angewöhnen. Ein abendliches Ritual verspricht Routine und die wiederum bietet einen gewissen Wohlfühlfaktor. Denken Sie beispielsweise an die schönen Dinge des heutigen Tages oder daran was Sie glücklich macht. Lassen Sie dies zu einem Ritual werden, das Ihnen helfen wird gut einzuschlafen.

Gütesiegel / Zertifikate

Wie bei anderen Produkten, gibt es auch bei Matratzen gewisse Gütesiegel und Zertifikate. Die vier häufigsten und von der Stiftung Warentest zu den wichtigsten ernannten, möchten wir Ihnen nachfolgend gerne vorstellen:

Öko-Tex Siegel
Internationale Textil-Forschungsinstitute haben sich zur Öko-Tex-Gemeinschaft zusammengeschlossen. Mit dem Zertifikat „Schadstoffgeprüfte Textilien nach Öko-Tex Standard 100“ wird ausgesagt, dass das Produkt, also Bezug, Kern und sonstige Bestandteile der Matratze, keine oder kaum Schwermetalle, aromatische Kohlenwasserstoffe oder sonstige Pestizide und giftige Verbindungen enthalten. Geprüft wird neben den Bestandteilen auch der Geruch der Matratzen.

Siegel der LGA
Von der LGA, der Landesgewerbeanstalt Bayern, werden zweierlei Zertifikate vergeben.
Zum einen das Siegel „LGA schadstoffgeprüft“, zum anderen das „LGA Qualitätszertifikat“.
Während bei dem ersteren eine sehr strenge Kontrolle hinsichtlich der in der Matratze befindlichen Schadstoffe stattfindet und dieses Zertifikat ausschließlich dann vergeben wird, wenn maximal geringe Spuren von Pestiziden, wie Permethrin, enthalten sind, lehnen sich die Kriterien bezüglich der Schadstoffmessung des Qualitätszertifikats, an die des Öko-Tex-Siegels an. Darüberhinaus werden die mit diesem Siegel versehenen Matratzen auf weitere Funktionen, wie die Lebensdauer, hin überprüft.

Eco Umweltinstitut
Auch das Kölner Unternehmen eco prüft die Matratzen auf ihren Schadstoffgehalt. Produkte mit diesem Kennzeichen weisen ebenfalls ,wie das LGA schadstoffgeprüft-Siegel, nur maximal äußerst geringe Mengen an Pestiziden wie Permethrin auf. Grund dafür ist, dass laut Studien dieses Biozid möglicherweise gesundheitliche Schäden bei anfälligen Personen, wie Allergikern oder Kindern, verursachen kann.

Zur Verfügung gestellt werden die Matratzen bislang von den Herstellern. Das eco-Umweltinstitut überlegt aktuell aktiv Matratzen zu testen. Wenn das der Fall sein wird, kann davon ausgegangen werden, dass auch das LGA, sowie Öko-Tex dem folgen werden.
Nachtests, also Kontrolluntersuchungen nach der Zertifikatsvergabe, werden schon jetzt von allen drei Instituten vorgenommen.

Kennzeichnungspflichten

Das Onlinegeschäft hat den Einkauf für den Verbraucher in vielerlei Hinsicht stark vereinfacht. So müssen Waren auf bestimmte Weise gekennzeichnet werden und diverse Angaben zum Produkt deutlich für den Interessenten einsehbar sein. So auch bei Matratzen.

Händler, die lediglich die Art des Bezuges ihrer angebotenen Matratzen angeben, werden zur Zeit verstärkt abgemahnt, da diese Angaben nicht den Vorgaben des Textilkennzeichnungsgesetztes, kurz TextilKG, entspricht.

§ 1 des TextilKG besagt, dass textile Produkte lediglich dann gewerbsmäßig verkauft werden dürfen, wenn Art und Gewichtsanteil der verwendeten Textilien angegeben werden.

§ 2 des Gesetzes besagt, dass alle Teile einer Matratze, die zu 80 Prozent oder mehr aus Textilien bestehen, gekennzeichnet sein müssen. Das kann bedeuten, dass neben dem Bezugsstoff auch das Innere der Matratze deutlich aufgeführt werden muss. Mehrfachkennzeichnungen sind daher keine Seltenheit.

Importeure und Hersteller sind verpflichtet, dass die Angaben auf ihren Produkten einwandfrei sind, doch auch der Händler kann im Falle einer nicht korrekten Ausweisung haftbar gemacht werden. Betroffen sind davon ebenfalls die Produkte, die der Kennzeichnungspflicht nicht unterliegen (also zu weniger als 80 Prozent aus Textilien bestehen), die aber freiwillig, jedoch fehlerhaft oder unvollständig, gekennzeichnet werden.

Anforderungen an die Kennzeichnung
Die Angaben können auf einem Etikett zusammengefasst werden. Dieses muss gut lesbar, leicht zugänglich und vor allem dauerhaft zu erkennen sein.
Auch die Art und Weise wie die Angaben zu machen sind ist geregelt. So dürfen nur Bezeichnungen nach Anhang I der Verordnung genutzt werden. Das bedeutet, dass Bezeichnungen wie Wolle, Leinen oder Seide zulässig, Acryl und Lycra hingegen jedoch nicht zugelassen sind. Lediglich, wenn ein Produkt zu 100 Prozent aus einer Faser besteht, dürfen die Bezeichnungen „rein“, „ganz“ oder „100 %“ verwendet werden. Weitere Informationen können Sie hier (http://www.textilkennzeichnungsverordnung.de/anlagen-zur-verordnung/anhang-i-liste-der-bezeichnungen-von-textilfasern/index.html) einsehen.

Schadstofffreie Produkte

Immer wieder wird in den Medien von schädlichen Produkten berichtet. Ein Skandal jagt den nächsten. Dabei sind diese Skandale branchenübergreifend: Lebensmittel sind ebenso betroffen, wie Kinderspielzeug, Kleidung und Baustoffe. Auch in Bezug auf Matratzen und andere Schlafutensilien wird immer wieder darüber diskutiert, ob diese nun tatsächlich schadstofffrei sind oder nicht.

Schadstoffe können bei diesen Produkten z.B. Gifte, Pestizide und andere gesundheitsschädliche Bestandteile sein. Ein allgemein gültiges Gütesiegel gibt es bislang nicht. Zwar wird gerne der Begriff „Bio“ genutzt, doch das bedeutet lediglich, dass keine oder kaum Pestizide für den Anbau der Rohstoffe genutzt worden sind. Andere Schadstoffe können durchaus dennoch vorhanden sein.

Öko-Tex Standard 100
Das Öko-Tex Siegel zeichnet Textilien, wie etwa Bettwäsche oder Matratzenüberzüge aus, denen eine Unbedenklichkeit hinsichtlich der Gesundheit bescheinigt worden ist. Dafür müssen die entsprechenden Textilien zahlreichen und aufwändigen Laboruntersuchungen Stand halten.

Tests der Stiftung Warentest
Stiftung Warentest testet im Namen der Verbraucher jährlich zahlreiche Produkte, unter anderem auch hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung. Bei immer wieder kehrenden Tests von Matratzen werden, vorrangig im Matratzenmaterial, Schadstoffe gefunden. Auch werden gerne irreführende Aussagen genutzt, um dem Verbraucher zu suggerieren, dass es sich um eine ökologische Matratze handle.

Empfehlungen
Insbesondere in Modellen aus Übersee, sind immer wieder Schadstoffe in Matratzen zu finden. Grund ist die lange Lagerzeit, wegen der die Matratzen oft mit Mitteln gegen Schimmel- oder Schädlingsbefall behandelt werden. Achten Sie beim Kauf daher besonders auf einen intensiven, fast schon beißenden Geruch. Stellen Sie einen solchen fest, sollten Sie sich lieber für eine andere Matratze entscheiden oder diese zumindest solange auslüften lassen, bis dieser Geruch verflogen ist.
Auch können Sie Naturmaterialien bevorzugen, da diese häufig weniger Schadstoffe enthalten. Sind Sie sich nicht sicher, lassen Sie sich beim Fachhändler Ihres Vertrauens beraten. Und denken Sie daran: Eine schadstofffreie Matratze ist ein großer Schritt in Richtung gesunden Schlafs!

Probeliegen: Matratzen sind wie Maßanzüge

Der Schlaf ist für unseren Körper unabdingbar. Im Schlaf tanken wir neue Energie und regenerieren all unsere Körperteile. Eine gute Matratze kann Wunder wirken, eine schlechte uns das Leben zur Qual machen.

Probeliegen ein Muss
Eigentlich sollte hinter dieser Aussage besser ein Fragezeichen stehen, denn Experten sind sich bei dieser Frage alles andere als einig. Während die einen sagen, dass eine Matratze nur nach einem Probeliegen gekauft werden sollte, schwören andere darauf, dass es auch ohne geht. Einig sind sich alle, wenn es darum geht, dass eine Matratze nicht auf Grund eines Kostenfaktors gekauft werden sollte, sondern immer an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden muss.

Probeliegen – Vor- und Nachteile
Beim Probeliegen können Sie feststellen, ob die Matratze überhaupt für Sie geeignet ist. Ob das Material für Sie passt, der Härtegrad in Ordnung ist und auch die angedachte Größe optimal ist. Sie können verschiedene Modelle, Härtegrade, Größen, Hersteller und Materialien ausprobieren und so die passenden Grundvoraussetzungen für die persönlich perfekt abgestimmte Matratze ausmachen. Das sind Vorteile, die Sie nur beim Probeliegen erfahren können.
Der größte Nachteil ist, dass Sie beim Probeliegen nicht sicher sagen können, ob die getestete Matratze auch auf Dauer die richtige für Sie sein wird.

Maßgeschneiderte Matratzen
Anders als bei Anzügen und Hemden ist es bei der Matratze (noch) nicht möglich, eine nach seinen ganz eigenen Vorstellungen zusammenzustellen. Zumindest nicht ganz. Denn Sie haben durchaus die Möglichkeit, verschiedene Größen, Materialien und Härtegrade zu wählen. Sie sind beim Hersteller nicht festgelegt und so können nahezu alle Ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Am besten ist es, Sie lassen Ihren Körper / Wirbelsäule einmal scannen. So können Sie herausfinden, welcher Härtegrad für Sie, orthopädisch gesehen, der optimale ist. Testen Sie diesen, sprechen Sie mit dem Fachverkäufer über weitere, Ihnen wichtige, Details und stellen Sie sich so ein System zusammen, das fast wie ein Maßanzug auf Sie zugeschnitten ist!

Funktionen und Aufgaben eines Lattenrosts

Zwingend erforderlich für einen guten Schlaf ist,  neben einer qualitativ hochwertigen Matratze, auch ein geeigneter Lattenrost. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Modellen und auch die Preise können deutlich variieren. Eines haben Sie jedoch alle gemein:

Lattenrost schützt die Matratze
Ein Lattenrost ist in erster Linie der Matratze dabei behilflich, dass Sie rückengerecht liegen können. Das ist eine wichtige Aufgabe, doch der Lattenrost sorgt auch für eine ausreichende Belüftung der Matratze. Pro Nacht schwitzt ein durchschnittlicher Mensch etwa einen halben Liter Flüssigkeit aus – eine ganze Menge, die da in die Matratze übergeht. Dass diese nun nicht zu riechen anfängt oder sich gar Stockflecken bilden, ist einer ausreichenden Luftzufuhr zu verdanken. Diese wird durch den Lattenrost gewährleistet.

Passende Größe
Es ist empfehlenswert, einen Lattenrost in einer passenden Größe zu kaufen. Wie auch bei Matratzen und Betten bekommen Sie unterschiedlich große Roste. Die typischen Maße sind 60 x 120 cm bzw. 70 x 140 cm für Kinderbetten, sowie 90 x 200 cm, 100 x 200 cm, 120 x 200 cm und 140 x 200 cm für herkömmliche Betten. Diverse Zwischenmaße und Sondergrößen sind ebenfalls erhältlich. Ab einer Bettbreite von 160 cm jedoch, sollten Sie nicht einen einzelnen Lattenrost verwenden, sondern stattdessen lieber zwei kleinere Modelle nutzen. Mit der Luftzirkulation hat diese Empfehlung nichts zu tun, dafür aber mit der Belastbarkeit. Bei einem 160 cm und breiterem Bett ist davon auszugehen, dass dieses von zwei Personen genutzt wird. Eine doppelt so lange Leiste müsste in diesem Fall also auch doppelt so viel Gewicht tragen. Die Haltbarkeit wäre nur sehr begrenzt. Auch kann in einem solchen Fall die Elastizität der Leisten nicht dauerhaft gewährleistet werden. Außerdem würde ein solcher Lattenrost auch seiner Funktion, die Matratze in ihrer Festigkeit zu unterstützen, nicht gerecht werden können.

Bodyscan (Körperscanner)

Bodyscan – was ist das eigentlich? Ein Bodyscan ist ein Körperscanner. Mit Hilfe eines solchen Gerätes kann im Fachgeschäft Ihr Körper analysiert werden und mittels der Ergebnisse anschließend die für Sie optimale Matratze gefunden werden. Mussten Sie sich bislang auf die Aussagen der Berater verlassen, wird die Analyse nun maschinell durchgeführt. In Echtzeit werden Bilder Ihres Körpers geliefert und mit den verschiedenen Matratzensystemen verglichen. Selbstverständlich werden Ihre Vorstellungen und Wünsche bei der Auswahl der richtigen Matratze berücksichtigt, und Sie können die empfohlenen Produkte vor Ort direkt ausprobieren.

Vorgehensweise eines Wirbelscanners
Nach einigen wichtigen Basisfragen, wie z.B. Alter, Geschlecht, Schlafgewohnheiten, Raumklima, Krankheiten etc., wird Ihr Rücken aus mehreren Positionen im Stehen gescannt. Die Dauer der Aufnahmen beläuft sich auf nur wenige Sekunden. In Ihrer üblichen bequemen Steh- oder Schlafposition wird der Scanner, der von verschiedenen Firmen unter verschiedenen Namen (Wirbelscanner, Bodyscan, Medi-Mouse, etc.) angeboten wird, an Ihrem Körper entlanggefahren.

Vorteile für Sie
Ihre Vorteile liegen dabei auf der Hand. In nur wenigen Sekunden erfahren Sie, welches System für Sie das optimale ist. Die individuellen Einstellungen am Lattenrost, gepaart mit der für Sie am besten geeigneten Matratze, versprechen ein erholsames Schlafen, Nacht für Nacht. Die verwendeten Strahlen, dank derer Ihr Körper auf dem Bildschirm erscheint, sind selbstverständlich vollkommen unschädliche Ultraschallwellen oder Infrarotstrahlen. Fachärzte und Orthopäden sprechen sich flächendeckend für das Messen des Körpers aus, da Sie mit dem perfekten System bei Ihrem Körper Haltungsschäden, Verspannungen und Verkrampfungen vorbeugen können und ein erholsamer Schlaf ermöglicht wird.

Warum scannen?
Natürlich können Sie auch die für Sie in Frage kommenden Matratzen probeliegen. Doch es dauert grundsätzlich ein paar Tage, bis Sie und Ihre neue Matratze eine Einheit geworden sind. Oftmals leiden Menschen tagsüber zudem an Verspannungen, die im ersten Moment des Liegens besser werden. Fehlentscheidungen auf Grund eines zu kurzen Probeliegens sind daher an der Tagesordnung. Mit dem Körperscanner werden Ihre individuellen Bedürfnisse erkannt und es kann Ihnen das Produkt empfohlen werden, das Sie wirklich erholsam schlafen lassen wird – dauerhaft und nicht nur für die nächsten Tage!

Guter Schlaf ist Maßarbeit

Der Schlaf ist wichtig für den Menschen. Nicht umsonst bezeichnen viele Nationen den Schlafentzug als eine der schlimmsten Arten der Folter. Denn im Schlaf erholen wir unsere Muskeln, unserer Gelenke, unsere Sehnen und Bänder – kurz gesagt unseren gesamten Körper. Aus dem Schlaf schöpfen wir unsere Kraft für den Tag. Doch viele Menschen gehen nicht gerne schlafen, denn sie wissen, dass sie am nächsten Tag unerholt und gerädert aufwachen werden. Das liegt daran, dass guter und gesunder Schlaf eine Maßarbeit ist.

Guter und gesunder Schlaf ist das Zusammenspiel aus einer optimalen Matratze, einem passenden Lattenrost, der für Sie geeigneten Decke und einem Ihrer Schlafposition angepassten Kissen. Nicht mehr? Doch, noch sehr viel mehr! Denn auch das Raumklima und die Gedanken, die Sie mit ins Bett nehmen, spielen eine Rolle. Arbeiten Sie etwa im Schlafzimmer, am Schreibtisch oder mit Laptop, so wird dieser Raum für Sie nie die Ruhe und Erholung bringen können, die Sie für einen guten Schlaf benötigen.

Sorgen Sie dafür, dass Sie sich entspannen können, Sie die für Sie optimale Zusammenstellung eines Bettes haben und dass Sie wirklich erholsam schlafen können – nur so wachen Sie morgens erholt und fit für den neuen Tag auf!

Tipps:
• Probieren Sie verschiedenen Arten von Matratzen aus und testen Sie, welche Ihnen wirklich zusagt.
• Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen und sorgen für eine ausreichende Luftfeuchte.
• Lassen Sie Alltag und Arbeit aus dem Schlafzimmer heraus. Am besten steht dort auch kein Fernseher, der Ihre Aufmerksamkeit erfordert.
• Lesen Sie kurz vor dem Schlafen ein gutes Buch – nach Möglichkeit keine Kriminalromane, Thriller oder gar Horrorgeschichten, die Sie im Schlaf verfolgen könnten. Wählen Sie stattdessen so genannte leichte Lektüre.
• Stellen Sie sich einen Apfel ans Bett. Einen Apfel? werden Sie fragen! Ja, einen Apfel. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken sich beruhigend auf das menschliche Unterbewusstsein aus und fördern so einen erholsamen Schlaf!

Schlafen Sie gut!

Fehlhaltung und ihre Folgen

Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, müssen diese nicht zwingend auf einen Bandscheibenvorfall oder einen Bewegungsmangel zurückzuführen sein. Auch kann eine Fehlhaltung beim Schlafen Schmerzen in der Wirbelsäule hervorrufen.
Jeder Muskel hat eine so genannte Grundspannung. Wird er nun dauerhaft angespannt oder kann sich nachts nicht (richtig) erholen, sind Verspannungen oder Verkrampfungen die Folge. Das wiederum hat zur Folge, dass der Muskel schlechter durchblutet wird, weswegen er verhärtet – die Schmerzen steigen weiter. Eine Fehlhaltung also kann sehr schmerhaft sein.

Typische Fehlhaltungen
Die wohl am häufigsten in Bezug auf Verspannungen während des Schlafes vorkommende Ursache ist die falsche Matratze. Zu weich oder zu hart kann sie sein und so bei Ihnen unangenehme Verspannungen und Schmerzen auslösen. Sinken Sie etwa zu tief in die Matratze ein, verkrampfen sich die Muskeln, anstatt sich über Nacht erholen zu können. Gleiches passiert, wenn die Matratze zu hart ist – der Muskel kommt nicht zur Ruhe, wird überanstrengt und die Folge ist Schmerz.
Auch das falsche Kissen kann auf Grund von Fehlhaltungen zu (weiteren) Schmerzen führen. Schlafen Sie auf dem Rücken, empfiehlt sich ein spezielles Rückenschläferkissen. Durch dieses werden Ihr Kopf, der Nacken, die Schultern und damit die gesamte Wirbelsäule optimal entlastet. Schlafen Sie stattdessen auf der Seite, würde sich ein Rückenschläferkissen negativ auf Ihren Schlaf und Ihre Entspannung auswirken.

Entspannter Schlaf
Sie sind nicht so recht schlüssig, wie Sie am besten schlafen sollten? Denken Sie doch einmal an ein friedlich schlafendes Baby. Ohne Kissen liegt es meist auf einer einfachen Matratze – und es schläft. Es schläft sozusagen wie ein Baby! Das sollten auch Erwachsene noch können. Probieren Sie es doch einfach einmal aus – tut diese Lage Ihnen und Ihren Verspannungen gut? Dann gewöhnen Sie sich diese Position zum Schlafen an! Sie werden merken, dass Ihre Verkrampfungen und Schmerzen, die auf Grund von Fehlhaltungen auftraten, der Vergangenheit angehören werden!

Typische Liegefehler / Ideale Liegeposition

Wie sagt man so schön: “Wie man sich bettet, so schläft man.” Sie mögen von Sprichwörtern halten was Sie wollen, doch dieses ist wahr – zu 100%! Denn das schwierige ist, dass Sie selbst mit der perfekten Matratze und dem besten Lattenrost noch nicht automatisch optimal schlafen.

Gibt es eine ideale Liegeposition?
Ja, die gibt es! Und sie ist sehr einfach zu eruieren: Sehen Sie sich an, wenn Sie stehen. Ganz normal, ganz gerade. Projezieren Sie diese Haltung nun auf Ihre Schlafposition, wäre es nicht übertrieben zu sagen, Sie hätten die perfekte Schlafposition gefunden. Warum? Weil Sie ergonomisch gesehen nun körpergerecht liegen würden. Der obere Rücken, das Kreuzbein, Ihre Schultern und das Becken, also all die stark beanspruchten Körperpartien, könnten so wunderbar entlastet werden. Die Hohlräume wie die Lendenwirbelsäule, die Kniekehlen und Ihre Taille würden optimal gestützt werden. Weitere druckempfindliche Körperstellen, wie etwa die Fersen oder die Region um das Kreuzbein herum, würden ebenfalls entlastet werden. Die ideale Liegeposition ist also die Seiten- und Rückenlage.

Vermeiden Sie typische Fehler
Bauchschläfer werden sich jetzt wohl fragen, ob sie sich von nun an an eine andere Schlafposition gewöhnen müssen. Das müssen Sie nicht. Aber Sie sollten, auch als Seiten- und Rückenschläfer, einige Dinge beachten:
• Schwer übergewichtige Menschen oder Schwangere, ab dem letzten Drittel der Schwangerschaft, sollten grundsätzlich das Schlafen auf dem Rücken vermeiden. Das hohe Gewicht des Bauches / Babys kann dazu führen, dass Sie weniger Luft bekommen. Das kann zu einem unruhigen Schlaf bis hin zur Atemnot führen. Besser Sie schlafen auf der Seite.
• Es gibt spezielle Kopfkissen für die Art wie Sie schlafen: Rückenschläferkissen, Kissen für Bauchschläfer und ergonomisch unterstützende Kissen für die Menschen, die gerne auf der Seite schlafen. Nutzen Sie diese und helfen Sie Ihrem Körper, Liegefehler zu vermeiden und so eine erholsame Nacht mit einem entspannenden Schlaf zu genießen.
• Achten Sie darauf, dass Sie den Härtegrad der Matratze nach Ihrem Körper auswählen. Es sind zwar nur Orientierungshilfen, doch allgemein kann man sagen, dass kleine zierliche Frauen eine weichere Matratze benötigen, als große und schwere Männer.